khm: cellular systems | 2010lab

khm: cellular systems | 2010lab ist eine Reise durch Kreativ.Quartiere der Kulturhauptstadt Ruhr2010.

Im Frühjahr, Sommer und Herbst 2010 macht Karl-Heinz Mauermann Exkursionen zu Kreativ.Quartieren, einem Projekt der Kulturhauptstadt.

Es entstehen Panoramen, die eine subjektive Sicht auf die Kulturhauptstadt zeigen.

Startpunkt ist die Zeche Zollverein, Schacht XII, in Essen.
Von dort kann man drei mal drei Räume in Duisburg, Marxloh, und Bochum, Viktoriaviertel, erforschen.

Kurzinformationen zu den Orten findet man in der Übersicht unten.

Navigation

Die Navigation ist mit der Maus oder über Buttons möglich.

Mit den Buttons kann die Bewegungsrichtung angegeben werden, Zoomen ist möglich, Automatisches Drehen und Vollbildmodus.

Der niederländische Fotokünstler Otto Snoek beschreibt Marxloh: "Im Übergang begriffene Städte sind nervenaufreibend. Wer sich dafür interessiert, sollte sich Duisburg-Marxloh auf keinen Fall entgehen lassen. Immer wenn ich dort hin komme, fahre ich zuerst zur Kreuzung Kaiser-Wilhelm Straße und Weseler Straße." In einer Fotoausstellung gegenüber der Moschee zeigt er bis zum 31.10.2010 seine Fotoarbeiten. (Quelle: www. madeinmarxloh.com) Am 25. November 2010 fand die vierte Auflage der Szeneveranstaltung Out of the Box IV im 1st Floor Marxloh statt. Mustermann und Visualitäten-kabinett Erika improvisierten mit Tönen und Projektionen und schufen durch die Fusion von Klang und Bild einzigartige Atmosphären, die zum Downshiften, Chillen und Tanzen einluden. (info: hier) Weihnachtliche Straßenbeleuchtung und ein Christbaum auf dem Markt in Marxloh. Schon 2006 sagte der katholische Pfarrer Michael Kemper: "Wenn hier das Zusammenleben von Christen und Muslimen nicht klappt, wo denn dann?" (Quelle: www.spiegel.de) Erstes Brachenbrechen am 09.09.2010. Eine Performance veranstaltete der Künstler Matthias Schamp. Er überstieg "unbotmäßig" vor 30 Zuschauern den Zaun neben dem Riff und hielt eine Rede. Zuvor hatte er ihn in einem offenen Brief kritisiert. (Quelle: www.derwesten.de) Das Architektur-Projekt T.A.I.B. ist ein auf die Mitwirkung der Bochumer angewiesenes Bauwerk. Thomas Zehnter zeigt am 18. Juli "Malen Mac zum Mitmachen" im T.A.I.B. nachts. (Quelle: www.taib.me) Zwischen Bermuda3Eck und Riff liegt der alte Bochumer Hauptbahnhof mit seiner architektonisch interessanten Rotunde - Katholikenbahnhof genannt, weil er zum Katholikentag 1949 als Zwischenlösung erbaut wurde - im Dornröschenschlaf. Es wird Zeit, zu erwachen. (Quelle: www.facebook.com)
Gülhane - Rosen für Marxloh. "Gül" heißt auf Türkisch "Rose", "Gülhane" der Rosenpark in Istanbul und "Gülhane Elise" eine Initiative, die seit Jahren mit dem Symbol der Rose für interkulturelle Freundschaft in Marxloh eintritt. Rund um den Elisenhof in Duisburg-Marxloh wurde im Juni 2010 ein elf Meter hoher Rosenpalast aus Bambus und Rosenblüten errichtet. (Quelle: www.essen-fuer-das-ruhrgebiet.ruhr2010.de) 'Out of the Box' ist die erste alternative Elektromusik- und Visual-Veranstaltungsreihe im Duisburger Stadtteil Marxloh. Das Elektro-Musik- Duo 'Mustermann' und das VJ-Duo 'Visualitätenkabinett Erika' laden jeden zweiten Monat Musiker und VJs zur Jam. Am 30. September fand Out of the Box III im 1st Floor Marxloh statt. (info: hier) Ziel der Werbeinitiative für Marxloh ist es, ein positives Bild vom Stadtteil in den Köpfen der Menschen zu erzeugen. Der Verein will es so schaffen, dass die Weseler Straße als "die romantischste Straße Europas" bekannt wird. (Quelle: www.derwesten.de) Eine Frage stellte jüngst der Bochumer Künstler Matthias Schamp. Warum sei seit einigen Wochen die Brachfläche mit einem massiven Zaun eingezäunt? "Die beste Zwischennutzung, das Spazieren, fällt so weg". Das sieht die Stadt völlig anders. Das Gelände sei unwegsam und würde von Spaziergängern nicht genutzt, sagte Baurat Kratzsch auf Nachfrage. (Quelle: www.derwesten.de) T.A.I.B. ist eine temporäre architektonische Intervention auf einer Brachfläche. T.A.I.B. bietet die Möglichkeit, brachliegenden, nicht genutzten Raum den Bewohnern Bochums zurück zu geben. Es wird ein Raum geschaffen, der den unterschiedlichen städtischen Diskursen gerecht wird und der Diskussion um das Erproben von Veränderung Vorschub leistet. (Quelle: www.taib.me) Durch die Kreativquariere wird die Bochumer Viktoriastraße zur Kulturachse, an deren einem Ende das Stadttor Süd, Tor 1, liegt, und die traditionelle Kultureinrichtungen mit neuen Kulturzentren, dem Bermuda3Eck, der Bochumer Innenstadt und den umliegenden Wohnquartieren, verbindet. Es entsteht so ein Erlebnisraum der Moderne, der schon in Teilen entsprechend dem lässigen Spruch 'Pimp Your Szeneviertel' durch eben diese kreative Klasse vereinnahmt wurde. (Quelle: www.bochum-2010.de)
Sitz einer der ältesten und größten islamischen Gemeinden in Duisburg ist die Moschee an der Warbruckstraße in Duisburg-Marxloh. Entstanden aus der ehemaligen Kantine des Bergwerks Marxloh und gegründet von den Arbeitern dieses Werks, war die Moschee stets um einen offenen und kooperativen Umgang mit der Stadtteilbevölkerung bemüht. Die Moschee hat sich in ihrer fast 20jährigen Geschichte zu einem Ort des interkulturellen und interreligiösen Austausches entwickelt. (Quelle: www.duisburg.de) Die Vergangenheit von Marxloh ist nicht tot, sie lebt an vielen Stellen weiter und ist sichtbar. Und für die Jugendlichen von heute erfahrbar. Deshalb schauen sie auf ihre Wurzeln, zeigen, was sie von ihnen wahrnehmen, was für sie als Wurzel und Herkunft überhaupt wichtig ist. Und genau damit arbeitet der Medienbunker Marxloh als Zukunftshaus mit spezifischer, nämlich medialer Prägung. (Quelle: www. madeinmarxloh.com) Weseler Straße in Duisburg-Marxloh. Sie soll die "romantischste Straße Europas" werden: Das Marxloher Einzelhandelsbündnis hat bislang 100.000 Euro in Werbung für Brautmodengeschäfte auf der Weseler Straße investiert. Im türkischen Fernsehen läuft bereits ein Imagefilm. (Quelle: www.derwesten.de) ViktoriaQuartier Bochum. Eine Metropole lebt durch kreative Quartiere und urbane Räume mit dichter Atmosphäre, die einladend und attraktiv sind, weil sie auf engem Raum viele Möglichkeiten bieten, etwas Besonderes zu erleben. In Bochum wird das Viktoria Quartier zu einem solchen "urbanen Raum" weiterentwickelt. (Quelle: www.bochum-2010.de und hier URBANATIX in der Marienkirche. Noch wird in der Bochumer Marienkirche -sozusagen im von der Allgegenwart der übermächtigen Kulturhauptstadt ein wenig vernachlässigten Entwicklungsgebiet "ViktoriaQuartier"- eisenhart trainiert. Präsentiert werden soll das große Ganze dann in der Jahrhunderthalle ein paar hundert Meter weiter. “Urbanatix” - das sind BMXer, Traceure, Freerunner, Tricker und Breakdancer. (Quelle: www.coolibri.de) Klein und gemütlich liegt das Viertel vor Ehrenfeld in Bochum. Es ist das Viertel vor dem Schauspielhaus, vor dem Bermuda-3eck, vor dem Stadtkern - je nach Betrachtungsweise und Standort. Das alles verleiht dem "Viertel vor" einen ganz besonderen Charme, getragen von dem Gedanken, ein Stück mehr Qualität ins Leben zu bringen. (Quelle: www.viertelvor.com)

Infos zu khm | Karl-Heinz Mauermann

zurück zu khm: cellular systems | 2010 lab