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ststs: Keller gefunden

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Keller gefunden

von ststs


12.12.2009 bis 16.01.2011
45257 Essen, Byfanger Straße 91

Der Ausstellungsort kann nach Terminvereinbarung besucht werden.
Sie sind dazu herzlich eingeladen.

Telefonisch unter 0201 – 8477955
oder per mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

Karl-Heinz und Mara Mauermann organisieren seit 1996 in Essen jährliche, thematisch wechselnde Ausstellungen in ihrem Atelier, in ihrem Wohnhaus. Zunächst in den Räumen einer ehemaligen Metzgerei in Schonnebeck, seit 2005 in einem ehemaligen Bauernhaus in der Byfanger Straße. Das Konzept besteht darin, durch das Ausstellen in ungewöhnlichen Zusammenhängen, ein Spannungsfeld zwischen Kunst und Alltagskultur im normalen Wohnumfeld zu verdeutlichen.


Diese Serie von Ausstellungen soll 2010 als Reaktion auf die Auswahl Essens zur 'Kulturhauptstadt Europas' eine Unterbrechung erfahren. Die Ausstellungstätigkeit ruht.


Stattdessen wurde das in Süddeutschland lebende Künstlerpaar Stef Stagel und Steffen Schlichter angefragt, anstelle einer einfachen Fortführung der Serie im Jahre 2010 eine Einlagerung als künstlerisches Projekt in den Kellerräumen des Hauses in der Byfanger Straße vorzunehmen und öffentlich zu machen.

Stef Stagel und Steffen Schlichter realisieren ihre gemeinsamen künstlerischen Projekte seit dem Jahr 2004 unter dem Namen ststs. Es entstanden hierbei überwiegend auf die spezifischen Ausstellungsräumlichkeiten bezogene Arbeiten u.a. in Brüssel, Basel, Stuttgart oder auch Berlin. (siehe hierzu auch www.ststs.de) Für Essen entstand die Arbeit Keller gefunden, die nun vom 12.12.2009 bis zum 16.01.2011 nach einer Terminvereinbarung vor Ort besucht werden kann.


Der Keller, als ein mit Dunkelheit, Dreck oder Kartoffeln assoziativ verbundener Ort wird - unter dem künstlerischen Zugriff von ststs - zu einem Ort des Glanzes und der malerischen Schönheiten. Privatheit und Öffentlichkeit, alltägliche Funktion und künstlerische Geste, Abwesenheit und Präsenz werden räumlich und ästhetisch ineinander verschränkt erfahrbar.