Am schönsten waren die Augenblicke im Garten, wenn einzelne Besuchen diesen für sich allein hatten. Die natürlichen Umweltgeräusche verbanden sich mit der Vier-Kanal-Klanginstallation fragrance von Frank Niehusmann und man konnte sich durch Wandeln auf den Wegen seinen persönlichen sound ergehen.

Überschirmte Sitzplätze luden ein, in den Bouquins verts de Byfang von Gerda Schlembach zu stöbern, Lesepulten, eines angefüllt mit Büchern zum Thema Garten und Gärtnern, eines mit Büchern der Zeit - Bukowski, Lennon, Adorno - und ein kleines mit Sitzbänkchen davor voller Kinder-Gartenbücher.

Natur erobert sich Räume. Stille Gewalt. In einigen Monaten wird Miss Liberty, eine von Ruppe Koselleck in einen Blumentopf verbrachte Fundplastik, gesprengt sein.
In die Wildheit des Gartens eingefügt und fast versteckt war das Blatt Jochen Leyendeckers zu finden.
Doch waren bei der Eröffnung die stillen Momente nur in den ersten Minuten gegeben. Danach füllten sich Haus, Hof und Garten. Es spielten zwei Bands, Schampman als burryman war eine Attraktion und auch Ruth Knecht fand immer wieder Zuhörer, denen sie die Geschichten der in ihrer Arbeit verwendeten Stoffe erzählte.

Eine Reihe von Besuchern kamen daher während der Ausstellungsdauer ein zweites Mal oder besuchten die Finissage.




