Nase Abschneiden!
am 05.05.2012
beim
HALFPLUGGED FESTIVAL 2012
in
Rottstr 5 | Kunstverein. Galerie. Bühne
Rottstr. 5, 44793 Bochum, http://www.rottstr5.de

khm + klangkammer
präsentieren
Nase Abschneiden!
Ein Film voller Grausamkeit, Morbidität und Erotik.
Karl-Heinz Mauermann zeigt ein Video.
Die Aufführung wird live musikalisch untermalt
von dem Bassisten Christoph Kammer
und ebenso live kommentiert vom Autoren selbst.
Also eher eine filmische Performance.
Karl-Heinz Mauermann
arbeitet konzeptionell. Er entwirft Ordnungssysteme für eine chaotische Welt und bedient sich dabei der Bildenden Kunst und ihrer Grenzbereiche zur Literatur und zur Musik. Die von ihm benutzten Medien reichen dabei von der Zeichnung über Collage, Computergrafik, Rauminstallation bis zum Video, zum Hörspiel und zu performances. In seinen Arbeiten erweitert er den traditionellen Werkbegriff, wenn er auch die Konzeption und Realisation von Ausstellungen zu originär künstlerischer Arbeit zählt.
Maschinen, Automaten und Kommunikation sind die immer wiederkehrenden Themen Mauermanns. Diese stellt er sowohl in seriösen wissenschaftlichen Zusammenhängen, aber auch verfremdet in pseudorationalen Erklärungssystemen vor. Oft sind seine Arbeiten ironisch gebrochen und durch seinen manchmal an Zynismus grenzenden Humor geprägt. Häufig entstehen komplexe Werke, die, trotz der Verwendung einfacher Materialien und häufig minimaler Bearbeitung, einen hohen ästhetischen Reiz haben.
Mitte der 1980er Jahre schloß er das Studium der deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft, der Philosophie und der Kunst ab. Seither waren seine Arbeiten in einer Reihe von Ausstellungen in Deutschland, aber auch international zu sehen. Er lebt und arbeitet in Essen.
1987 erhielt er den Sonderpreis des Max-Ernst-Stipendiums für das Videotape
"Aren't we drawing such lines whenever we move?"
2006 erhielt er zusammen mit Frank Niehusmann den Preis PHONURGIA NOVA in der Abteilung Radiokunst für ihre Arbeit ›MASCHINEN - ein Hörspiel‹, das in diesem Zusammenhang im IRCAM/Centre Pompidou, Paris, präsentiert wurde.
www.semantic-error.de
Christoph Kammer
treibt, als strenger Verfechter der Lehre "Musik ohne Krach ist ein Bild" (F.B. Müller, Darmstadt 1989), die Verbindung verschiedener Kunstformen zu raum- und zeitfüllenden Gesamtkunst- werken voran, deren zum Teil heftige Wirkung beim Publikum Verwirrung und ausgelassene Heiterkeit gleichermaßen hervorrufen können. Sein besonderes Augenmerk gilt aktuell den Werken des französischen Komponisten Guillaume de Machaut und der Folkloregruppe "Los peinteros de Lunes".
Er studierte Kontrabass an der Folkwang Hochschule Essen, spielte und spielt fürs Theater und seine Zuschauer, lebt und arbeitet im Kunsthaus Essen und veranstaltet dort seit Januar 2010 jeden Montag unter dem Titel "Montag Tontag" (2010: evening sonx) eine Show mit performativem Ansatz, bei der er neben vielen Gästen auch immer mal wieder selbst auf der Bühne erscheint.
In den "evening sonx" arbeiteten khm + klangkammer erstmals zusammen.




